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Problembewältigung

Irgendwie finde ich das lustig, wenn ich mich so beobachte, was ich tue, wenn irgend etwas wirklich an mir knabbert. Vielleicht werde ich es mir noch mal irgendwann hier von der Seele schreiben (ich wollte eigentlich - deshalb habe ich die Kategorie Antigrinsekatze erstellt, aber irgendwie wollen die Worte nicht kommen und so soll es vermutlich einfach nicht sein), aber im Moment bin ich was einige Dinge angeht, nicht so ganz auf der Höhe.

 

Und beobachte mal wieder meine typische Art der Problembewältigung.

 

Nach einer Phase des Rumtobens (es geht nicths über einen soliden Zornanfall angesichts einer Schwachsinnsaktion aus dem näheren Umfeld...) geht es nahtlos über in die Bewältigungsphase. Da gehts mir eigentlich nicht schlecht, ich bin nicht deprimiert, und im Prinzip denke ich kaum dran.

Ich habe bloß ein gewisses Bedürfnis nach Ruhe - entgegen meiner sonstigen hektischen Aktivität - bin dann gerne mit mir allein (ohne, daß ich mich dann damit beschäftige, von Schreiben über WoW und Gitarre spielen mache ich alles, was mir so spass macht udn genieße es auch) und unternehme weniger. Traurig bin ich trotzdem nicht. Eher einfach still. Oder stiller wenigstens.

 

Ich finds nicht die schlechteste Art, einfach die übliche hektische Aktivität ein bisschen auf Sparflamme zu stellen, während das Unterbewußtsein mit sich selbst ausknuspert was es denn von diesem oder jenem hält.

 

Wenigstens bin ich dann nicht deprimiert. Das war ich bloss zwei Tage.

 

Das einzige was nervt, ist dass ich dann immer Bauchschmerzen kriege. Die gehen auch wieder weg, aber so lange sie da sind, sind sie lästig.

 

Also, Magen, hör mit dem Mist auf. Wird doch alles wieder gut.

 

In diesem Sinne

 

Esybilla 

2.5.08 15:37, kommentieren

Lille in progress

Eigentlich liefs gestern ganz gut, so Lille-technisch. Leider hatte ich irgendwie verpeilt, daß ich schon zum Mittagessen bei meinen Eltern sein sollte. Tragisch. Also habe ich nach einer guten Dreiviertelseite leider abbrechen müssen.

 

Aber die Dreiviertelseite war wenigstens okay.

 

Esybilla 

2.5.08 15:38, kommentieren

Schadensbegrenzung

So ganz langsam kommt alles wieder in die Fuhr - wurde ja auch langsam Zeit. Mein Unterbewußtsein ist aus seinem Zwangsurlaub zurück und ich fühle mich wieder wie ich selbst.

 

Sonnenschein tut sein übriges dazu.

 

So langsam klären sich auch die Fronten an den übrigen Baustellen - und ich bin zumindest wieder in der Lage, mit dem Freund, der mir so übel auf die Füße getreten ist (und nicht nur mehr) einigermassen konstruktiv zu sprechen - letzte Woche hätte ich mir das noch nicht zugetraut.

 

Ich weiß gar nicht, warum mich das ganze so gnadenlos wütend gemacht hat. Wahrscheinlich weil ich nicht gerne zwischen den Stühlen sitze. Und aus persönlicher Historie mit manchen Sachen gar nicth kann.

 

Naja... Resultat: Ein pulverisierter Freundeskreis in Darmstadt, eine wackelige Fortsetzungschance für meine Borbarad-Runde, viel zerschlagenes Porzellan und eine ungewisse Zukunft....

 

aber mein gewohnter Optimismus meldet sich zur Arbeit zurück, und alles wird gut :-)

 

Esybilla

 

*sonnig* 

7.5.08 11:06, kommentieren

Lille progress

Hah! Strahlender Sonnenschein und trotzdem sechs brilliante Seiten übers lange Wochenende. Hatte irgendwie einen Schreibflash. So kanns weiter gehen :-)

 

 

13.5.08 09:47, kommentieren

Neues von der Frau ohne Eigenschaften

Manchmal beneide ich meinen Trainer nicht.

 

Zum Beispiel, wenn er, wie letzte Woche, der Frau ohne Eigenschaften beibringen muss, dass sie nicht mittanzen soll, beim Auftritt am Wochenende. Und dabei haben wir eigentlcih die Philosophie, dass jeder, der auch nur rudimentär kann, was wir aufführen, durchaus mitmachen kann.

 

Irgendwie tut es mir leid. Aber man kann zu jedem beliebigen (!!) Zeitpunkt in jeder beliebigen (!!) Tanzstunde zu ihr rüber schaun, und das was sie tut, ist nicht das, was momentan gemacht wird.

 

Ich weiß, daß ich die Ungeduld in Person bin. Ich bin da sicher auch nicht einfach, und würde mir da auch wünschen, mir ginge es nicht immer so auf den Geist. Bemerkenswert allerdings ist, daß es auch meinem Trainer gereicht hat. 

 

Das Problem ist ja nicht dass man mal einen Schritt versemmelt. Man kann ja ganz schön viel überspielen, aber man sollte dann wenigstens sehen,d ass man sich grob zur richtigen Seite dreht, grob das Bein an der richtigen Seite rausschmeisst und so weiter - und man muss ein bisschen flexibel reagieren können. EIne Bühne auf der man noch nie war und die man vor dem Auftritt auch nicht sieht ist ein Problem für sie. Irgendwie tut es mir leid und ich fühle mich schlecht dabei... aber was will ich machen? 

 

Besonders bemerkenswert ist, dass es, wie aus der Reaktion deutlich wurde, ihr überhaupt nicht bewusst ist, wie sehr sie hinterher und nebendran hinkt und neben dem ganzen Rest der Gruppe steht. Ich meine, sie macht noch eine andere Tanzgruppe woanders, aber da ist es genau das gleiche Problem, was man so hört.

 

Nicht jeder ohne Rhythmusgefühl sollte tanzen. Aber gut

 

Was soll's....

 

 

esybilla 

 

 

13.5.08 10:13, kommentieren

Lille

Nur ein Seitchen gestern, um meine eherne sechs-Stunden-Schlaf-Regel nicht zu verletzen, aber immerhin, besser als nichts.

 

Und ich hätte noch länger schreiben können, naja, wenn ichnicht hätte schlafen müssen. Aber das spricht auf jeden Fall mal für meine Inspiration im Moment... 

26.5.08 08:29, kommentieren

Die menschliche Motivation ist ein merkwürdig Ding...

... da habe ich jetzt seit zwei Wochen an meiner Kiste herumgeschraubt, verbessert (hoffentlich), diagnostiziert, alles auseinander gerissen und neu zusammen gebaut und weiß der Kuckuck was noch gemacht und jetzt trau ich mich mal wieder nicht, auszuprobieren, was das ganze gebracht hat ;-)

 

Irgendwie typisch ich was das angeht, bin ich schon echt ein Angsthase. Ich weiß auch gar nicht so genau was ich tue, wenn es ncht klappt, so gut wie alle Ergebnisse meiner Überlegungen stecken jetzt drin - wenns jetzt nicht geht, dann weiß ich langsam auch nicth mehr... und das ist irgendwie sehr unbefriedigend...

 

Vielleicht muss ich dohc mal nach Kiel fahren und da zu Kreuze kriechen, mal schaun, was die anders machen, dass die das viel bessere Signal haben...

 

 Das ist irgendwie der Nachteil der Doktorarbeit, dieses Herumschwimmen, das Wissen, dass man im Zweifelsfall kein backup hat, der einem durch das helfen könnte, wo man selbst hakt. Nicht, dass ich meine Unabhängigkeit nicht zu schätzen wüsste, aber sie rächt sich immer an den Tagen, an denen man so überhaupt nicht weiter weiß.

Irgendwie bräuchte ich glaube ich mal wieder einen Erfolg.

Aber wie das so schön ist - vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt - und das ist in dem temperierten Labor gar nicht so einfach ;-)

 

wie dem auch sei, cih schau mal ob meine Kiste den Überlapp gefunden hat...

 

Esybilla 

27.5.08 13:26, kommentieren