Problembewältigung

Irgendwie finde ich das lustig, wenn ich mich so beobachte, was ich tue, wenn irgend etwas wirklich an mir knabbert. Vielleicht werde ich es mir noch mal irgendwann hier von der Seele schreiben (ich wollte eigentlich - deshalb habe ich die Kategorie Antigrinsekatze erstellt, aber irgendwie wollen die Worte nicht kommen und so soll es vermutlich einfach nicht sein), aber im Moment bin ich was einige Dinge angeht, nicht so ganz auf der Höhe.

 

Und beobachte mal wieder meine typische Art der Problembewältigung.

 

Nach einer Phase des Rumtobens (es geht nicths über einen soliden Zornanfall angesichts einer Schwachsinnsaktion aus dem näheren Umfeld...) geht es nahtlos über in die Bewältigungsphase. Da gehts mir eigentlich nicht schlecht, ich bin nicht deprimiert, und im Prinzip denke ich kaum dran.

Ich habe bloß ein gewisses Bedürfnis nach Ruhe - entgegen meiner sonstigen hektischen Aktivität - bin dann gerne mit mir allein (ohne, daß ich mich dann damit beschäftige, von Schreiben über WoW und Gitarre spielen mache ich alles, was mir so spass macht udn genieße es auch) und unternehme weniger. Traurig bin ich trotzdem nicht. Eher einfach still. Oder stiller wenigstens.

 

Ich finds nicht die schlechteste Art, einfach die übliche hektische Aktivität ein bisschen auf Sparflamme zu stellen, während das Unterbewußtsein mit sich selbst ausknuspert was es denn von diesem oder jenem hält.

 

Wenigstens bin ich dann nicht deprimiert. Das war ich bloss zwei Tage.

 

Das einzige was nervt, ist dass ich dann immer Bauchschmerzen kriege. Die gehen auch wieder weg, aber so lange sie da sind, sind sie lästig.

 

Also, Magen, hör mit dem Mist auf. Wird doch alles wieder gut.

 

In diesem Sinne

 

Esybilla 

2.5.08 15:37

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